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Emissionsschutz

Die im Jahr 2002 in Kraft getretene EU-Umgebungslärmrichtlinie (2002/49/EG) wurde im Jahr 2005 durch die Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in nationales Recht überführt. Mit dieser Richtlinie und dem BImSchG (§§ 47a-f) soll ein integriertes Konzept entwickelt werden, welches den Umgebungslärm bekämpft und schädliche Auswirkungen durch Umgebungslärm zu beseitigen oder bei zu erwartenden Belastungen ihr Entstehen zu verhindern. Durch den integrierten Ansatz die Ursachen lärmquellenübergreifend zu betrachten, unterscheidet sich die Lärmaktionsplanung von rein projektorientierten schalltechnischen Untersuchungen und ermöglicht so ein koordiniertes Vorgehen gegen die Lärmbelastung, d.h. es wird nicht der Lärm an der Entstehung (Emission),sondern an der Stelle betrachtet, an der er ankommt (Immission). Das Hauptziel des Lärmaktionsplans ist, in allen Gebieten der Gemeinde Alfter die Belastung durch Umgebungslärm so weit zu vermindern, dass definierte Zielwerte überall eingehalten werden können.

Lärmaktionsplan gemäß § 47d Bundes-Immissionsschutzgesetz Stufe III

Die Einführung der neuen Mobilfunknetze nach dem 5G-Standard steht derzeit im Fokus der öffentlichen Diskussion. Thematisiert werden dabei hauptsächlich die Entwicklungen in der digitalen Gesellschaft und die neuen, sich ergebenden Möglichkeiten für Industrie, Landwirtschaft und autonome Fahrzeuge, aber ebenso für die Menschen in der modernen, vernetzten Stadt und im ländlichen Raum. Mit 5G verbindet sich bei einigen Menschen auch Besorgnis wegen der mit jeder Funkkommunikation unweigerlich verbundenen elektromagnetischen Felder und deren möglichen gesundheitlichen Auswirkungen. Das Bundesumweltministerium nimmt diese Sorgen und Ängste sehr ernst und wirkt mit einer transparenten und wissenschaftsbasierten Kommunikation gegenüber Medien, Verbänden und Bürgern auf eine faktenbasierte gesellschaftliche Diskussion hin.

Fragen und Antworten zur Einführung der 5G-Mobilfunknetze und den damit in Verbindung stehenden elektromagnetischen Feldern (EMF)

Häufig wiederkehrende Fragen zum Ausbau des Mobilfunks