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Maßnahmen der Gemeinde Alfter für den Notfall – Tipps zur Vorsorge in möglichen Krisensituationen und bei Stromausfall

Die Gemeinde Alfter hat bereits erste Energiesparmaßnahmen umgesetzt und auch viele Privathaushalte leisten schon ihren Beitrag, um einen Energieengpass zu vermeiden. Darüber hinaus ist die Gemeinde Alfter für den potenziellen Fall eines längeren Gas- und Stromausfalls vorbereitet. In enger Abstimmung mit dem für Bevölkerungsschutz zuständigen Rhein-Sieg-Kreis und der Freiwilligen Feuerwehr Alfter erarbeitete die Verwaltung ein Handlungskonzept für den Notfall. Diesen besonderen Vorbereitungen liegt die Annahme einer Gasmangellage mit flächendeckendem Stromausfall in Nordrhein-Westfalen zu Grunde.

Bei einem längeren Stromausfall werden auch in der Gemeinde Alfter Anlaufstellen für die Bevölkerung eingerichtet und besetzt. Sie stellen keine dauerhaften Betreuungs- und Aufenthaltseinrichtungen dar, halten aber ein Grundangebot an Informationen und Dienstleistungen bereit. Dabei geht es vor allem darum, die Erreichbarkeit und die Kommunikation sicherzustellen.

So können die Bürgerinnen und Bürger beispielsweise:

•    Notrufmeldungen bei Ausfall des Telefon- und Mobilfunknetzes abgeben
•    Informationen zur aktuellen Lage erhalten
•    Beurkundungen vornehmen (z. B. Geburt, Sterbefall) und Nottrauungen anmelden

Neben den aufgeführten Angeboten ist es erklärtes Ziel der Anlaufstellen, einen Ort für die Selbstorganisation freiwilliger Helferinnen und Helfer anbieten zu können.

Die Anlaufstellen befinden sich in allen Ortsteilen. Sie sind beleuchtet und zu Fuß erreichbar:

•    Bürgerhaus Alfter, Lukasgasse 1
•    Dorfgemeinschaftshaus Gielsdorf, Auf der Heide 10
•    Rathaus Alfter (Ortslage Oedekoven), Am Rathaus 7
•    Mehrzweckhalle Impekoven, Unterdorf 3
•    Bauhof Impekoven/Nettekoven, Mittelacker 6a
•    Turnhalle Witterschlick, Buschhovener Straße 7
•    Kleine Turnhalle Volmershoven-Heidgen, Auf dem Acker 16

Darüber hinaus bittet die Gemeinde Alfter darum, selbst Vorsorgemaßnahmen für einen möglichen Stromausfall zu ergreifen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet Tipps an, um für den Notfall vorbereitet zu sein. Im Rathaus liegt die Broschüre „Katastrophen-Alarm – Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundeamtes aus. Die Broschüre ist kostenlos und kann im Bürgerbüro abgeholt oder unter www.bbk.bund.de heruntergeladen werden. Zusätzlich arbeitet der Rhein-Sieg-Kreis aktuell an der Gestaltung seiner Broschüre „Wenn Gas und Strom wegbleibt – Anlaufstellen und Vorsorge“, die mittels Hauswurfsendung an alle Haushalte verteilt wird.