Am 21. März 1966 wurde durch die UN-Generalversammlung der „Internationale Tag gegen Rassismus“ ins Leben gerufen. Anlass für den Gedenktag war das Massaker im südafrikanischen Township Sharpeville am 21. März 1960. 69 Menschen wurden von der Polizei erschossen, Hunderte weitere verletzt. 1979 forderte sie alle UN-Mitgliedsstaaten dazu auf, zusätzlich Aktionswochen gegen Rassismus zu organisieren. Dieses Jahr lautet das Motto: „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“.
Rassismus in Deutschland
In einer repräsentativen Studie der Bertelsmann Stiftung 2023 gaben 35 Prozent der Befragten mit Migrationshintergrund an, in den letzten 12 Monaten rassistische Diskriminierung erlebt zu haben, 28 Prozent wegen ihrer Religion oder Weltanschauung. Zudem berichten Befragte mit Migrationshintergrund deutlich häufiger von Diskriminierung wegen ihres Bildungsabschlusses als Personen ohne Migrationshintergrund.
Was kann man selbst gegen Rassismus tun?
- Wichtig ist, sich mit Rassismus auseinanderzusetzen, um ihn zu erkennen.
- Wenn man Diskriminierung und Rassismus erlebt oder beobachtet, Unterstützung suchen und den Vorfall melden unter diskriminierung-melden.nrw
- Haltung zeigen, widersprechen wenn Personen rassistische Aussagen tätigen und aufklären.
Infomaterial liefert Hilfestellung:
Flyer der Bundeszentrale für politische Bildung
Flyer in Leichter Sprache "Jeder Mensch kann was gegen Rassismus machen!" der Stiftung gegen Rassismus
Weitere Infos:
Alfterer Erklärung für Respekt, Akzeptanz und Toleranz in Alfter

