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Volkstrauertag: Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt – Termine Gedenkveranstaltungen

Meldung vom

Der Volkstrauertag gehört zu den "stillen Feiertagen". Seit 1922 erinnert er zwei Sonntage vor dem ersten Advent an die Opfer von Kriegen und Gewalt. Jedes Jahr finden auch in den Alfterer Ortsteilen Gedenkveranstaltungen statt. Der Bundespräsident spricht im Bundestag traditionell das Totengedenken.

Termine zum Volkstrauertag

Alfter-Ort am 16.11.2025

9:30 Uhr Messe, danach ca. 10.30 Uhr Kranzniederlegung am Ehrenmal  

Witterschlick am 16.11.2025 

09:45 Uhr Gedenkfeier/Kranzniederlegung auf dem Friedhof 

Oedekoven am 16.11.2025 

12:00 Uhr Messe, danach ca. 13:00 Uhr Kranzniederlegung an der Kapelle

Gielsdorf am 16.11.2025 

10:00 Uhr Messe, danach um ca. 11:00 Uhr Kranzniederlegung am Mahnmal

Volmershoven am 15.11.2025
 
Kranzniederlegung um 18:00 Uhr am Ehrenmal, danach Messe um 18:30 Uhr

Impekoven am 15.11.2025 

18:00 Uhr Gedenkstunde, danach Kranzniederlegung am Ehrenmal 


Totengedenken

Wir denken heute
an die Opfer von Gewalt und Krieg,
an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken
der Soldaten, die in den Weltkriegen starben,
der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder
danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und
Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer,
die verfolgt und getötet wurden,
weil sie einem anderen Volk angehörten,
einer anderen Rasse zugerechnet wurden,
Teil einer Minderheit waren oder deren Leben
wegen einer Krankheit oder Behinderung
als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer,
die ums Leben kamen, weil sie Widerstand
gegen Gewaltherrschaft geleistet haben,
und derer, die den Tod fanden, weil sie an
ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern
um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage,
um die Opfer von Terrorismus und
politischer Verfolgung,
um die Bundeswehrsoldaten und
anderen Einsatzkräfte,
die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer,
die bei uns durch Hass und Gewalt gegen
Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen,
die Leid tragen um die Toten und
teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der
Hoffnung auf Versöhnung unter den
Menschen und Völkern,
und unsere Verantwortung gilt dem
Frieden unter den Menschen zu Hause
und in der ganzen Welt.

Quelle: Bundespräsidialamt