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Rhein-Sieg-Kreis: Abschluss der „aufsuchenden Hilfe“ in den Flutgebieten – Fortführung der Beratungsangebote

Meldung vom

Seit Frühjahr 2023 hat der Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung (MHKBD) sowie den Hilfsorganisationen und weiteren Initiativen vor Ort eine „aufsuchende Hilfe“ in den durch das verheerende Unwetter „Bernd“ vom 14. Juli 2021 betroffenen Flutgebieten organisiert. Ziel war es, betroffene Bürgerinnen und Bürger direkt zuhause aufzusuchen, über die unterschiedlichen Hilfsangebote zu informieren und sie im Wiederaufbau zu unterstützen. Mit großem Engagement aller Beteiligten konnten bis Ende Juni 2025 insgesamt 88 Termine durchgeführt werden. Dabei wurden 4427 Haushalte besucht, 1942 Haustür-Gespräche geführt und 6712 Informationsflyer verteilt. Zum 30. Juni 2025 wurde die „aufsuchende Hilfe“ offiziell beendet. Das Projekt hat seinen Zweck erfüllt und wichtige Unterstützung in allen betroffenen Gebieten geleistet. 

Fortführung der Beratung in den Beratungsbüros

Die Beratungsstellen bleiben weiterhin geöffnet und stehen den Betroffenen in den unterschiedlichen Phasen des Antragsverfahrens zur finanziellen Wiederaufbauhilfe des Landes weiterhin zur Seite.

Die Beratungsbüros befinden sich:
•    linksrheinisch in Rheinbach (im Gründer- und Technologiezentrum)
•    linksrheinisch in Swisttal (im Rathaus)
•    rechtsrheinisch in Siegburg (im Kreishaus).

Diese Stellen unterstützen bei der Antragstellung, bei der Erstellung von Verwendungsnachweisen und bei allen weiteren Anliegen rund um den Wiederaufbau. Eine Terminvereinbarung ist vorab erforderlich; unter der Telefonnummer 02241-132200, per E-Mail unter wiederaufbaurhein-sieg-kreisde  oder über das Online-Terminportal unter Rhein-Sieg-Kreis Der Landrat Terminbuchung.  

Aktuell ist ein erhöhter Beratungsbedarf zu verzeichnen, da viele Bürgerinnen und Bürger Unterstützung bei der Erstellung ihrer Verwendungsnachweise benötigen. Die Erstellung erfordert in der Regel mehrere Beratungstermine. Zudem werden weiterhin Neuanträge gestellt. Häufig informieren sich Flutbetroffene auch über Fördermöglichkeiten für Hochwasserschutzmaßnahmen an ihren Gebäuden. Die Beratungsstellen sind zunächst bis zum 30.06.2026 geöffnet. Das Ministerium hat den weitergehenden Beratungsbedarf erkannt und die betroffenen Kreise gebeten, die Beratungsstellen auch über das Jahr 2025 hinaus fortzuführen. 
Weitere Unterstützung bieten u. a. noch die vor Ort tätigen Hilfsorganisationen sowie der Bürgerverein Odendorf durch Spendengelder, psychosoziale Hilfen sowie bei der Vermittlung von  Gutachtern und Handwerkern. 

Weitere Informationen gibt es unter www.rhein-sieg-kreis.de/flut2021 auf der Internetseite des Rhein-Sieg-Kreises.