In der Zeit bis Ende Februar werden noch verschiedene Gehölzpflegemaßnahmen an Bächen und Gewässern im Gemeindegebiet durchgeführt. Ab 1. März beginnt dann die Schonfrist für Gehölze bis Ende September. Am Görresbach in Alfter zwischen den Straßen Auf dem Mühlenbungert und der öffentlichen Grünfläche an der Kronenstraße/Bahnhofstraße sind eine Reihe von Eschen vom Eschentriebsterben betroffen. Dies führt zu einem erhöhten Anteil an Totholz in den Bäumen und Bruchgefahr. Die Eschen sind nach Prüfung durch die Gemeinde und einem Baumpflegedienst aus Gründen der Verkehrssicherung und Gefahrenabwehr zu fällen. Ebenso stehen in Witterschlick am Tonbach im Bereich des Tonreviers umfangreichere Fäll- und Rodungsarbeiten an. In dem stark bewachsenen Uferstreifen des Tonbachs breitet sich die Robinie, auch als Scheinakazie bekannt, aus. Die Robinie wird in Deutschland als invasive Art eingestuft, die die Biodiversität gefährden kann. Die Gehölzpflege der bachbegleitenden Flächen steht turnusmäßig an. Um die Robinie aus der Fläche zu entfernen, werden die Pflegemaßnahmen diesmal intensiver ausfallen. Die Arbeiten werden nach Karneval im Auftrag der Gemeinde durch spezialisierte Baum- bzw. Landschaftspflegedienste durchgeführt. Ersatzpflanzungen von standorttypischen Gehölzen werden, wo erforderlich ab der darauffolgenden Pflanzperiode vorgenommen.
Die Anwohnenden werden bei möglichen Einschränkungen im Zuge der Arbeiten um Verständnis gebeten.
