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DB InfraGO: Gleisabsenkung SÜ Kottenforststr. in Alfter-Volmershoven im Rahmen des Projekts „Elektrifizierung Voreifelbahn“ ELE 2645

Aktuelle Informationen der DB InfraGo zum Projekt, konkreten Maßnahmen und Zeiträumen werden auch auf der Website der DB InfraGO unter www.flut-aufbau.deutschebahn.com/elektrifizierung veröffentlicht. Änderungen im Terminablauf sind im weiteren Projektverlauf möglich und werden rechtzeitig durch die DB InfraGO kommuniziert.

(Stand 05.08.2026)

Fragen und Antworten:

Das Projekt läuft in mehreren Schritten ab. Die ersten Vorarbeiten beginnen voraussichtlich ab Mitte September 2026. Dazu gehören zum Beispiel Untersuchungen des Bodens auf mögliche Kampfmittel sowie notwendige Baum- und Gehölzarbeiten. Für die Gleisabsenkung sind weitere Vorarbeiten geplant, unter anderem der Bau von Stützwänden. Diese Arbeiten sollen vom 1. Februar bis 1. März 2027 stattfinden. In diesem Zeitraum ist eine Sperrpause vorgesehen, das heißt: Auf der Strecke können keine Züge fahren. Die Hauptbauphase mit der eigentlichen Gleisabsenkung ist vom 9. August bis 13. Dezember 2027 geplant. Auch in dieser Zeit ist eine Sperrpause vorgesehen. Die Arbeiten an den Oberleitungsanlagen, also an der Stromversorgung für die Züge, sollen 2028 abgeschlossen werden. Die gesamte Maßnahme soll nach aktuellem Stand Ende 2028 in Betrieb gehen. Die genauen Termine für die letzte Bauphase werden derzeit noch abgestimmt.

Die ersten Vorarbeiten beginnen voraussichtlich ab Mitte September 2026. Dazu gehören zum Beispiel Untersuchungen des Bodens auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, notwendige Baum- und Gehölzarbeiten sowie die Vorbereitung der Baustelle. Dafür werden unter anderem Zufahrten zur Baustelle eingerichtet und Flächen vorbereitet, auf denen später zum Beispiel Maschinen, Material oder Baucontainer stehen können. Welche Arbeiten genau wann stattfinden, wird nach Abschluss der Bauausschreibung festgelegt. Die DB informiert fortlaufend über die weiteren Schritte und die geplanten Zeiträume.

Derzeit wird ein Verkehrskonzept für beide Bauphasen im Jahr 2027 erarbeitet. Ziel ist es, die Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner sowie ansässige Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Betroffene werden frühzeitig über geplante Umleitungen und Verkehrseinschränkungen informiert. Im Zuge des Anlieferungsverkehrs kann eine kurzzeitige Sperrung der Straßenüberführung an der Kottenforststraße für den Autoverkehr nicht ausgeschlossen werden. 

Während der beiden Sperrungen wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Das bedeutet: In diesen Zeiträumen fahren auf dem betroffenen Abschnitt keine S-Bahnen der Linie S23. Stattdessen fahren Busse als Ersatz. Über die genauen Zeiträume, Haltestellen und Fahrpläne informieren wir rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Sperrung. Haben die Bauarbeiten Auswirkungen auf den Busverkehr in Volmershoven? Die Bauarbeiten werden keine Auswirkungen auf den Busverkehr und Bushaltestellen in Volmershoven haben. 

Der zweigleisige Ausbau ist derzeit nicht geplant, die vorbereitenden Arbeiten werden aber so durchgeführt, dass ein zweigleisiger Ausbau zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist.

Während der Hauptbauphasen im Februar 2027 als auch von August bis Dezember 2027 ist die Nutzung des Dorfplatzes nicht möglich. Außerhalb der Hauptbauphasen wird es zu temporären Einschränkungen der Nutzung der Parkplätze kommen.

Während der Hauptbauphasen kann der Dorfplatz nicht für Veranstaltungen genutzt werden, weshalb für Veranstaltungen ein alternativer Standort notwendig ist. Der Ortsausschuss ist darüber bereits informiert. Die Gemeinde Alfter steht dazu mit dem Ortsausschuss im Austausch. Der Karnevalszug am 6. Februar 2027 kann unabhängig davon auf dem gewohnten Zugweg stattfinden.

Der Umwelt- und Naturschutz ist integraler Bestandteil des Projekts und wird auf mehreren Ebenen berücksichtigt. Während der Bauphase erfolgt eine umweltfachliche Baubegleitung, die die Einhaltung der naturschutzrechtlichen Anforderungen überwacht. Außerdem wurde geprüft, ob das Vorhaben Auswirkungen auf geschützte Natur- und Vogelschutzgebiete haben kann. Dabei wurden mögliche Folgen für geschützte Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten frühzeitig betrachtet.

Im Zuge der Maßnahme werden einige Pappeln ab Oktober 2026 gefällt. Die genaue Anzahl steht derzeit noch nicht fest, da die Planungen noch in der Abstimmung sind. Hierzu befindet sich das Projektteam der DB InfraGO in engem Austausch mit den zuständigen Umwelt- und Naturschutzbehörden. Die Neupflanzung wird im Rahmen dieser Abstimmungen berücksichtigt und sind Bestandteil der laufenden Planungen.